Zielgruppen für das V.A.P. sind hauptsächlich:

 

Kinder und Erwachsene, die nicht schwimmen können: Dies war die ursprüngliche Zielgruppe, die der Erfinder und Gründer des Unternehmens Pulsivision, Jürgen Puls im Sinn hatte, als er das VitalAquaProtect (V.A.P.) erschuf.

Aufgrund seiner fast 40 jährigen Erfahrung als Schwimmlehrer und Betreiber von zwei Schwimmbädern hat er die Gefahr des Ertrinkens durch Nichtschwimmer täglich vor Augen. Und diese Gefahr wird täglich größer: Da für den Schwimmunterricht an Schulen immer weniger Zeit zur Verfügung steht, erreichen nach der vierten Klasse bundesweit nur noch 50 Prozent der Schüler das Jugendschwimmabzeichen Bronze. Ende der 1980er Jahre waren es noch mehr als 90 Prozent.

Das zeigt: Trotz intensiviertem Freizeitverhalten, das mit einer erhöhten Verweildauer im Bereich von Schwimmbädern, Seen, Flüssen und Meeren einher geht, dass Eltern zwar gerne den Freizeitwert der Gewässer und Bäder nutzen, aber aus Sorglosigkeit und Zeitmangel der Schwimmausbildung keine Priorität einräumen. Leider spiegelt sich dies auch in steigenden Todesfällen mit Ertrinkungsfolge (wie zuletzt diesen Sommer an der Ostsee) wieder.

Dennoch gibt es bisher kein Produkt auf dem Markt, daß Kleinkinder und Nichtschwimmer vor dem Ertrinken schützt. Das V.A.P. der PulsiVision GmbH ist ein entscheidender Schritt dazu.

Krankheitsbild Autismus: An Autismus erkrankte Kinder und Erwachsene laufen leider häufig aus der gewohnten Umgebung weg und werden dann von Wasser magisch angezogen, ohne sich der Gefahren durch das Wasser bewusst zu sein. Bis zu 50% aller Betroffenen zeigen dieses Verhalten und somit ist z.B. in den USA unter autistischen Kindern bis 15 Jahre das Ertrinken nach Weglaufen die Todesursache Nr. 1.

Die Eltern dieser Kinder befinden sich unter unerträglichem Dauerstress, da sie dieses Verhalten unter allen Umständen unterbinden müssen, das betroffene Kind aufgrund seiner Krankheit aber keinerlei Gefahrenbewusstsein hat und, im Gegenteil, es häufig sogar schafft sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu durchbrechen. Weltweit steigen die Autismusfälle in den letzten Jahren rasant an, Experten gehen von einer Rate von 1 zu 100 aus.

Allein in den USA leben heute bereits 1 Million Autisten, die umgeben sind von Tausenden Seen, Million privater Schwimmbäder und einer tausende Kilometer langen Küstenlinie, in dessen Nähe ein Großteil der Bevölkerung wohnt.

Bereits heute explodiert vor diesem Hintergrund der Markt der „Wandering Technology“, d.h. am Körper angebrachte Sensoren, die ein Wiederauffinden erleichtern. Leider ist es für ein sicheres Wiederfinden bei Bemerken des Weglaufens häufig schon zu spät. Nur das V.A.P. schützt gleichzeitig vorm Ertrinken und leitet aktiv die Alarmierung der Rettungskräfte ein.

Krankheitsbild Alzheimer/Demenz: Auch an Demenz oder Alzheimer erkrankte Personen leiden leider häufig an dem Drang, nach „Hause“ gehen zu wollen und entfernen sich deshalb aus den Wohnräumen.

Bis zu 60% aller Erkrankten zeigen dieses Verhalten an einem Punkt im Verlaufe ihrer Krankheit. Auch hier besteht eine hohe Gefahr des Ertrinkens, wenn die Personen orientierungslos und häufig des Schwimmens nicht mehr mächtig, herumirrt. Auch hier leiden die betreuenden Personen unter dem Dauerstress, die Betroffenen rund um die Uhr vor diesem lebensgefährlichen Verhalten zu beschützen.

Auch für diese Zielgruppe gibt es bereits technische Lösungen, wie z.B. GPS-Technologie im Schuh, aber auch dann besteht die große Gefahr, daß das Verschwinden der Person viel zu spät bemerkt wird und bis zum Auffinden der schlimmste Fall, Tod durch Ertrinken, bereits eingetreten. Nur die aktiven lebensrettenden Komponenten des VAP können diese Todesfälle verhindern.

Triathlon: Im Triathlon-Wettkampf findet einer der drei Wettkampfteile im offenen Wasser statt. Die für eine erfolgreiche Wettkampfteilnahme benötigten Trainingseinheiten sind sehr zahlreich und auf sehr langen Strecken, so daß viele Triathleten häufig alleine im offenen Wasser schwimmen.

Erfahrene und äußerst erfolgreiche Triathleten haben uns bestätigt, daß sie trotz des sehr guten Fitnesszustandes ihres Körpers dennoch immer wieder in gefährliche Situationen im Training kommen, die schlimmstenfalls im Tod durch Ertrinken enden könnten.

Perplexerweise besteht aber auch in der Wettkampfsituation grosse Gefahr. Beim Massenstart drängen sich hunderte Athleten gleichzeitig im Wasser und es kommt immer wieder zu Schlägen auf den Hinterkopf durch Nachbarathleten, die dann zu einer Bewusstlosigkeit und ein daraus resultierendem Untergehen führen können.

Diese bewusstlosen Athleten werden dann von weiterhin im Wettkampf befindlichen Athleten unter Wasser gehalten und tauchen erst wieder aus, wenn der Tod eingetreten ist und jegliche Rettungsmaßnahme zu spät ist. Das V.A.P. würde somit auch eine der größten Unfallgefahren beim Triathlonsport deutlich verringern.

Neben den oben genannten Haupt-Zielgruppen gibt es unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten für das VAP, insbesondere im Wassersport und im Militär.